Jun 252015
 

Seit einigen Tagen gibt es einen neuen Trailer auf Youtube, der uns ein Stück in die Zukunft von Elder Scrolls Online blicken lässt. In dem Trailer wird ein neues Gebiet angekündigt: Die Ork-Provins „Orsinium“ und die -von PvP-Spielern- lang ersehnte Kaiserstadt.

Orsinium
Elder-Scrolls-Kenner wissen, das Orsinium das Gebiet der Orks ist. Orsinium durfte man bereits in dem Spiel „The Elder Scrolls II – Daggerfall“ besuchen. Hintergrundinformationen findet ihr HIER.
Es wird sich um eine Solo-PvE-Zone handeln. Worum es dort geht, ist leider noch nicht bekannt. Ich hoffe jedoch, dass ein bisschen „frischer Wind“ in die nach drei Fraktionen zugegebenermaßen etwas eintönig gewordenen Quests kommt. Hoffen wir auf eine gute Story…, vielleicht auch in einer Weise, die ein bisschen mehr an die Elder-Scrolls-Einzeltitel erinnert. Nebenbei bemerkt: Die Musik im Trailer zu Orsinium mit dem typischen Elder-Scrolls-Theme hört sich sehr gut an.

Kaiserstadt
Keine Ahnung wie lange PvP-Spieler bereits auf die Kaiserstadt warten. Immer wieder angekündigt, und genau so oft wieder verschoben. Mal schauen wann sie wirklich kommt. Die PvP-Spieler werden ja seit Release mehr als stiefmütterlich behandelt, oder besser gesagt: „weniger als“. Außer der Abschaffung der Wiederbelebungszelte, hat sich dort nämlich nichts getan.
Die Kaiserstadt wird ein PvP und PvE Gebiet sein, die von der Fraktion betreten werden darf, die in Cyrodiil dominierend ist. In dieser Stadt finden sich starke Gegner, die auch ordentliche Beute abwerfen. Es lohnt sich also dort reinzuschauen. 
Je mehr Spieler jedoch sich in der Kaiserstadt befinden, desto schwächer wird die Dominanz der eigenen Fraktion verteidigt, so dass es leicht passieren kann, dass man eben diese verliert. Ist das der Fall darf nun die neue dominierende Fraktion die Kaiserstadt betreten, und die sich darin befindlichen feindlichen Spieler rausschmeißen… oder es zumindest versuchen. Hört sich gut an. Jetzt muss sie nur noch kommen.

Ok. Und hier ist der Trailer:

 

 Posted by at 1:15 am
Jun 212015
 

Das Leben im Elder-Scrolls-PvP ist nicht einfach: Knallharte Gegner, auf die man eindreschen kann, ohne dass sich nennenswerte Veränderung in der Lebensenergieleiste zeigen. Oder superstarke Feinde, die einen mit 3-4 Angriffen zu Boden befördern. Hinzu kommt nun das im März 2015 eingeführte Championsystem, das Vielspielern einen deutlichen Vorteil verschafft. Vorher war mit der Charakteroptimierung irgendwann bei Veteran 14 Schluss, wenn man alle passiven Boni ausgereizt, eine legendäre Ausrüstung mit legendären Glyphen, seine Attributswerte optimiert hatte… Anschließend konnte man lediglich noch Spielerfahrung sammeln, mit der Verbesserung des Spielcharakter war jedoch Schluss. Durch das Championsystem erhält man nun Erfahrungspunkte für erspielte Erfolge. Mit diesen Punkten kann man dann passive Fähigkeiten freischalten bzw. verbessern.

Ok, ich komme darauf zurück, dass man es im PvP zum großen Teil inzwischen mit sehr starken Gegnern zu tun hat. Wer seinen Char nicht optimal ausgerüstet hat, wird im Elder-Scrolls-PvP nicht viel „reißen“ bzw. ständig „im Dreck liegen“. Um das Thema Ausrüstung solle es nun in diesem Artikel gehen.

Handwerk
Grundsätzlich sollte man seine Rüstung und Waffen selbst herstellen können, da die richtigen Gegenstände auf der richtigen Stufe in den Gildenshops oft schwer zu bekommen sind. Vor allem, wenn man bestimmte Setgegenstände haben möchte. Versorger, Alchemist, Verzauberer sind eher nette Zugaben. Deren Gegenstände erhält man recht günstig auch in den Gildenshops.

Ausrüstungsqualität
Rüstung, Waffen und Schmuck sollten bzgl. der Stufe nicht wesentlich unter der Charakterstufe liegen. Bis Veteran 1 sollte man grüne Ausrüstungsgegenstände herstellen. Gegenstände weiter zu verbessern lohnt sich nicht, da diese aufgrund des schnellen Levelaufstiegs häufig erneuert werden müssen. Und blaue, violette oder sogar gelbe Ausüstungsgegenstände sind in dieser Phase sowohl in der Herstellung als auch in der Anschaffung zu teuer. Ab den Veteranenrängen kann man epische oder arkane (wenn man Gold übrig hat) herstellen bzw. kaufen, da man in dieser Phase deutlich langsamer levelt und somit die Gegenstände auch länger behält.
Ab Veteran 14 kann man dann auf legendäre Ausrüstungsgegenstände hinarbeiten.

Verzauberungen
Natürlich solltest du darauf achten, dass alle Ausrüstungsgegenstände verzaubert und die Waffen auch aufgeladen sind. Als Nachtklinge sind vor allem Leben- und Ausdauerglyphen interessant. Durch Glyphen kann man entsprechende Schwächen bzw. eine nicht optimale Attributsverteilung (wenn man diese nicht zurücksetzen möchte) ausgleichen.

Buff-Food
Im PvP sollte immer ein Buff-Food aktiv sein. Diese kann man als Versorger selbst herstellen. Muss man aber nicht. Selbst violettes Buff-Food ist in den großen Gildenshops sehr günstig zu haben. Ob man eine Speise (Attributsteigerung) oder Getränk (Regenerationssteigerung) nimmt hängt von der jeweiligen Spielweise ab. Wer mit den am meisten benötigten Attributen sich häufig über längere Zeit am unteren Rand befindet und ständig die Regeneration abwarten muss bevor er weiterkämpfen kann (häufig bei Ausdauer und Magicka), sollte auf Regenerationstränke zurückgreifen. Bezüglich Lebensenergie sind Regenerationstränke sinnlos, da im Kampf die gesteigerte Lebensenergieregeneration recht bedeutungslos ist. Denn meistens stirbt man einfach zu schnell bevor sich die Lebensenergie wieder ausreichend regeneriert. Wer also vor allem wegen der Lebensenergie Buff-Food einnimmt sollte auf Speisen zurückgreifen. Wer Buff-Food hauptsächlich wegen Ausdauer/Magicka benötigt, ist mit Regenerationstränke besser bedient.
Grundsätzlich kann man immer zu violettem Buff-Food greifen, welches alle drei Attribute steigert, außer wenn man ein bestimmtes Attribut überhaupt nicht braucht. Dann nimmt man eben ein entsprechendes blaues Buff-Food welches nur zwei Atribute diese jedoch stärker verbessert.

Tränke
In der Schnellzugriffsleiste solltest du immer einen Trank haben. Bei einer Nachtklinge sollte dieser in jedem Fall die Lebensenergie wieder herstellen. Bei den anderen zwei Eigenschaften kann flexibler sein. Diese können Ausdauer, kritische Waffen-/Zaubertreffer erhöhen, Rüstung erhöhen, Unsichtbarkeit (sehr gut!!!)…

Set-Boni
Set-Boni können deinen Charakter deutlich verbessern und mächtige Fähigkeiten freischalten. Set Gegenstände können Handwerker an bestimmten Set-Werkstätten herstellen. Manchmal findet man sie bei besiegten Gegner, in Truhen oder man erhält sie als Questbelohnung. Man kann Set Gegenstände in Gildenshops oder bei PvP-Händlern kaufen.
Die meisten Set-Gegenstände haben vier Eigenschaften. Trägt man zwei Gegenstände mit den gleichen Set-Boni wird die erste Fähigkeit freigeschaltet, trägt man drei werden zwei, trägt man vier werden drei Fähigkeiten freigeschaltet. Trägt man ein volles Set also fünf Gegenstände werden alle Fähigkeiten freigeschaltet. Wobei die letzte Fähigkeit häufig eine besonders mächtige Fähigkeit ist.
Einen Überblick über die einzelnen Sets findest du HIER.
Welches Set ist für eine PvP Nachtklinge am sinnvollsten?
Nun, als Nachtklinge beißt man aufgrund der dünnen Panzerungen, der geringen eigenen Resistenzen und der fehlenden Selbstheilungskräfte schnell ins Gras. Ich gehe jetzt davon aus, dass deine Nachtklinge eine mittlere Rüstung trägt, und du die meisten Attributspunkte in Ausdauer investiert hast. In diesem Fall kann es passieren, dass deine Nachtklinge im PvP nicht lange überlebt.
Um diese Probleme auszugleichen, empfehle ich das Set „Weißplankes Vergeltung„. Erhöhtes Leben und Lebensregeneration und erhöhte Magieresistenz. Der wichtigste Vorteil liegt jedoch in der fünften Fähigkeit: Fällt die Lebensenergie unter 30% wird für acht Sekunden ein Schadensschild aktiviert, dass noch einen großen Teil (abhängig von der Aurüstungsstufe und -qualität) des erlittenen Schadens abfängt. Das bedeutet, du erhältst noch ein paar Sekunden, bevor der Bildschirmtod eintritt. Meistens ist das noch genug Zeit um einen Trank einzuwerfen oder sich mit dem Schattenmantel aus dem Staub zu machen.
(Achtung: Im PvP wurden inzwischen die Werte für Schadensschilde um 50% reduziert. „Weißplankes Vergeltung“ macht hier daher nur noch wenig Sinn.)

Das Zweite Set, das ich empfehlen möchte, ist das Set „Verwüster„, dass man bei dem PvP-Rüstungsschmied kaufen kann. Leider gibt es dieses Set nur für Veteran 1, 11 und 13. Und es ist lediglich als „schwere Rüstung“ und als Schmuckgegenstände erhältlich. Aber das macht nichts. Da man drei der Set-Teile als Schmuck tragen kann, braucht man nur noch zwei „schwere Rüstungsteile“ tragen um das Set zu vervollständigen.
Was ist der Vorteil des „Verwüsters“?
Erhöhung der kritischen Waffentreffer, Lebensenergie und Waffenschaden. Mit der fünften Fähigkeit hat man eine 8%ige Chance bei einem Nahkampfangriff für 10 Sekunden den Waffenschaden erheblich zu erhöhen (abhängig von der Rüstungsstufe und -qualität). Die perfekte Mischung als Offensiv- und Defensivfähigkeiten. Das Set „Verwüster“ macht natürlich nur dann Sinn, wenn du dich auf Waffen-Nahkampf konzentrierst. 
Bei reinen Bogenschützen läuft die fünfte Fähigkeit ins Leere, da nur Nahkampfangriffe diese Fähigkeit auslösen.
Wer sich für dieses Set entscheidet sollte natürlich den Fähigkeitsbaum „schwere Rüstung“ skillen.

Ok. Das waren mal ein paar Gedanken zu den Ausrüstungsgegenständen einer Nachtklinge. Ich wünsche euch viel Spaß im PvP.

Apr 072015
 

Seit einigen Wochen -genauer gesagt: seit dem Patch 1.6- kann man in Elder Scrolls Online auch Verbrechen begehen und dafür von den Wachen gejagt werden. (Manche Spieler haben immer noch nicht kapiert, dass man die Wachen nicht töten kann 🙂 .) Nun finde ich dieses Justice-System recht interessant und auch einen Schritt in Richtung Elder-Scrolls-Feeling.

Kriminell zu werden heißt in ESO unschuldige Personen zu bestehlen oder anzugreifen. Je nach schwere der Tat wird man von den Wachen zur Rede gestellt und zur Bezahlung des Kopfgeldes aufgefordert oder sie versuchen gleich einen ins Nirwana (oder sonst wohin) zu schicken.
Den Wachen zu entkommen ist gar nicht so leicht. Vor allem wenn man nicht erwartet hat von einem von ihnen „angesprochen“ zu werden.

Kriminell zu werden ist gar nicht so schwierig. Überhaupt nicht. Manchmal ist es sogar so leicht, dass man, ohne es zu wollen, jemanden „umlegt“. Zum Beispiel, wenn man im Rahmen einer Quest in Kämpfe innerhalb einer Stadt oder einer Siedlung gerät, und man mit einem Fernangriff nicht richtig zielt. Schnell hat man einen Zivilisten umgelegt und die Wachen sind alarmiert. Eigentlich wollte ich doch anständig bleiben… Naja, besser das Kopfgeld bezahlen.

Man könnte ja das Justice System ausschalten. Aber das wäre ja auch irgendwie langweilig. Und ZeniMax hat sich ja solche Mühe gegeben…. 

Man muss natürlich auch sagen, dass das Justice-System ein Schritt in die richtige Richtung ist. Aber es ist natürlich keine Sache, mit der man sich tagelang beschäftigen kann. Es ist mal eine zeit lang ganz lustig, Leute zu bestehlen. Vor allem die Fluchtaktionen vor den Wachen sind in der Regel recht spannend. Aber mir haben die Bosheiten auf den Testserver ausgereicht. Mein „normaler“ Char war dann wieder recht friedlich. Ich will ja irgendwie „der Gute“ sein.

Interessant wird das Ganze natürlich dann, wenn man Kopfgeldjäger auf die bösen Spieler sein darf, bzw. sich als Krimineller für Kopfgeldjäger hüten muss. Dann gibt es endlich eine Art Open-PvP, auf das ich mich sehr freue. Wann es soweit sein wird, weiß wahrscheinlich nur ZeniMax. Bis dahin amüsiere ich mich in Cyrodiil. 

Mrz 172015
 

Ja, viel ist passiert in den letzten Wochen. Es gab zahlreiche Neuigkeiten, Änderungen und Veränderungen bei Elder Scrolls Online. Insgesamt kann man sagen, dass das Spiel vielseitiger und interessanter geworden ist.

Tamriel Unlimited:
Die wohl größte Änderung war wohl die Einführung des Buy-to-play. Es ist jetzt nicht mehr notwendig ein Abo abzuschließen um ESO zu spielen. Es reicht völlig aus das Spiel zu kaufen. Danach kann man es kostenlos spielen. Ich denke, hierdurch werden auf jeden Fall neue Spieler angelockt. Ich hoffe, dass das nicht auf Kosten der guten Atmosphäre geht. Bis jetzt wurden vor allem besonders junge Jugendliche durch das Abo-Modell von dem Spiel abgehalten, so dass man eine überwiegend erwachsene Community hatte. Kaum Hasstiraden oder Streitereien darüber, wer jetzt schuld an der Niederlage im PvE oder PvP war. Einfach herrlich. Ich hoffe es ändert sich auch durch das neue Bezahlmodell nichts daran.
Ach ja… liebe F2P-Propheten: Nein, ihr hattet nicht recht. ESO ist nicht Free-to-Play geworden. Ihr habt nichts von Buy-to-Play gesagt. Und B2P ist nicht F2P. Auch wenn ihr das jetzt gerne so hindreht. Es gab kaum eine Nachricht über ESO die nicht mit „Wird eh bald F2P“ kommentiert wurde. Wahrscheinlich habt ihr euch schon die Finger danach geleckt endlich umsonst loszocken zu können. Tja, zumindest den Kaufpreis werdet ihr noch berappen müssen. Dabei habt ihr euch wohl noch nicht einmal eine günstige Version besorgt als dies noch möglich war und müsst jetzt rund 50 € auf den Tisch legen.
Und vor allem: Die DLC werden in Zukunft kostenpflichtig sein. Es sein denn man hat ein Abo abgeschlossen. Dieses gibt´s natürlich weiterhin. Was hat man davon? Kostenlose DLC, kostenlose Kronenwährung und einen 10%-Buff auf XP. Ob sich das Abo lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Alternativ kann man sich die DLC natürlich auch einzeln kaufen. Ist wahrscheinlich billiger. Ich werde mit Sicherheit Abo-Kunde bleiben.

Warum Buy-to-Play?
Nun, die Erklärung ist ganz einfach: Im Juni erscheint die Konsolenversion von Elder Scrolls Online. Es gibt kaum erfolgreiche Pay-to-Play-Spiel auf Konsole. Soviel ich weiß eigentlich nur Final Fantasy XIV. Es war daher ein recht kluger Schachzug von Zenimax kurz vorher auf B2P umzustellen um möglichst viele Spiele zu verkaufen. Man könnte fast denken, dass es bereits von Anfang an geplant war das Spiel erstmal auf PC P2P rauszubringen um schon mal einen Teil der Kosten wieder reinzubringen, es ausgiebig zu testen, und dann nach einiger Zeit eine ordentliche B2P-Version auf Konsole rauszubringen. Wir PC-Spieler waren im Grunde alle zahlende Betatester. Man kann sich darüber aufregen, oder auch nicht. Ich hatte auf jeden Fall eine gute Zeit…. ok… mit Einschränkungen.

Fazit:
Ich denke das ESO auf dem richtigen Weg ist. Zugegebenermaßen war mir das verpflichtende P2P-Model lieber. Man hatte halt einfach nur Fans des Spiels in der Community und keine Stänkerer. Ob sich nun daran etwas ändert wird sich zeigen. Bei Einführung des Spiels war ESO eine mittlere Katastrophe. Viele Bugs, Crashes und Lags. Ok, im PvP gibt es die Lags immer noch zu Genüge. Das hat Zenimax immer noch nicht vollständig im Griff. Allgemein kann oder muss man sagen, dass Zenimax den PvP-Bereich bisher sehr stiefmütterlich behandelt hat. Dort gab es im vergangenem Jahr nämlich nicht viel Neues. Dies könnte sich mit der zweiten Stufe des Justicesystems ändern, wenn es dann eine Art Open-PvP gibt. Ich freu mich auf jeden Fall drauf. Und die Kaiserstadt soll ja auch noch kommen… irgendwann… vielleicht.

 

Jan 022015
 

Klammheimlich entfernte Zenimax in Elder Scrolls Online die Möglichkeit ein 6-Monats-Abo abzuschließen und dadurch (gegenüber dem 1-Monats-Abo) 2 Euro pro Monat zu sparen. ZeniMax begründet diesen Schritt dadurch, dass nur wenige Spieler diese lange Laufzeit genutzt hätten. Zahlreiche Spieler sehen hier jedoch Anzeichen für eine anstehende Umstellung zu Free2Play. Diese Spieler gehen davon aus, dass sich Zenimax die Rücküberweisungen sparen möchte, wenn ESO auf Free2Play umstellt.

Fazit:
Die Begründung von Zenimax, man schaffe das 6-Monats-Abo ab, da nur wenige Spieler es genutzt haben, kann man getrost in die Tonne treten. Die 6-Monats-Abonnenten gehören wohl am ehesten zu den Stammspielern, die davon ausgehen, dass sie Elder Scrolls Online noch lange spielen werden, weil ihnen das Spiel Spaß macht. Im Gegenzug sparten diese Spieler 2 Euro im Monat.
Warum sollte man gerade dieser Spielerschaft vor den Kopf stoßen und diese Möglichkeit nehmen? Gerade die langfristigen Stammspieler, die eben nicht von einem MMO zum anderen springen? Auch ZeniMax profitierte von den 6-Monats-Abonnenten. Schon allein dadurch, dass das Unternehmen die Abogebühr für sechs Monaten schon im voraus bekam.
Und vor allem: ZeniMax gewinnt überhaupt nichts durch die Abschaffung des 6-Monats-Abo. Außer halt Free2Play-Gerüchte.

Daher muss man wohl davon ausgehen, dass diese Maßnahme wohl wirklich ein Indiz sein könnte, dass wohl in diesem Jahr eine Umstellung auf Free2Play erfolgen könnte und sich Zenimax die Rücküberweisungen sparen möchte, wenn die Umstellung in die 6-Monats-Zeiträume fällt. Dies wäre wohl die einzig nachvollziehbare Erklärung.

Fans des Abomodells werden sich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen. So ein bisschen zumindest. Ob es dann letztendlich so kommt, ist natürlich auch nicht klar.
Sollte das Free2Play-Modell kommen, hoffe ich nur, dass es sinnvoll umgesetzt wird. Ich würde mir die Möglichkeit wünschen auch weiterhin ein Abo abschließen zu können und auf diesem dann so wie bisher weiterspielen zu können.
Uns hoffentlich keine blinkenden Ingameshops….

Denkbar wäre auch ein Buy2Play. Die großen Contentupdates würden dann wohl als kostenpflichtige DLC rauskommen.

Naja. Noch ist noch nichts sicher. Man kann nur abwarten und hoffen, dass etwas Sinnvolles herauskommt. Und vielleicht erweisen sich die Befürchtungen der Abonnement-Fans und die Hoffnungen der „Ich-wills-umsonst-zocken-Fraktion“ ja als unbegründet.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen