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Jul 052014
 

In den vorangegangenen Teilen dieser Serie ging es darum sich als Nachtklinge auf den Fernkampf zu konzentrieren und mit dem Schattenmantel bzw. Dunkelmantel das Weite zu suchen, wenn es brenzlig wird.

In diesem Artikel wird es um die aktiven Fähigkeiten gehen, die ich im PvP nutze. Hier bietet Elder-Scrolls-Online ein breites Spektrum an: Klassen-, Waffen-, Gilden-, Vampir,- Werwolf- und Allianzfähigkeiten. Man muss herausfinden, was einem am Besten liegt. Daher wird dies kein „So-und-nicht-anders-Guide“ sondern eher ein Einblick in meine Spielweise. Vielleicht findet der eine oder andere eine gute Anregung eine oder mehrere Fähigkeiten ebenfalls in Betracht zu ziehen und sie in seine Fähigkeitsleiste zu nehmen.

Und so sieht meine Fähigkeitsleiste aus:

Taste 1: Schattenmatel –> Dunkler Mantel
Taste 2: Unfriede –> Lebensfluss
Taste 3: Giftpfeil –> Giftschuss
Taste 4: Assassinenklinge –> Pfählen
Taste 5: Präzisionsschuss –> Gezielter Schuss

Dunkelmantel:
In Teil 2 habe ich schon einiges darüber geschrieben. Er liegt deswegen auf Taste 1, weil ich diese Taste am Schnellsten in der Hektik des Kampfes finde. Meiner Meinung nach eine absolutes Pflichtfähigkeit im PvP.
Mit den passiven Schattenfähigkeiten kann man noch einige Boni wie schneller Ausdauerregeneration, höhere Rüstung und Magieresistenz und eine höhere Wirkungsdauer rausschlagen, wenn man den den Schattenmantel aktiviert. Unbedingt mitnehmen.

Lebensfluss:
Es gibt zwei Situationen in denen ich Unfriede –>Lebensfluss einsetze:

  1. Meine Ausdauer ist gerade alle, und ich habe noch genug Magicka. Grundsätzlich sollte man beim Einsatz des Lebensfluss darauf achten, dass man noch genug Magicka für den Schattenmantel übrig hat.
  2. Einem meiner Fraktionskollegen (oder Mehreren) geht´s grad schlecht. Mit dem Lebensfluss kann ich zwei Verbündete heilen. Dafür riskiere ich es auch ab und zu meine komplette Magicka einzusetzen.

Der Lebensfluss richtet ordentlichen Schaden an und heilt mich und zwei Verbündete. Was will man mehr.

Giftschuss:
Der Giftpfeil–>Giftschuss ist mein Standardangriff, den ich so lange „raushaue“ bis meine Ausdauer zuneige geht. Der Giftschuss richtet relativ geringen Sofortschaden an und dauerhaften Giftschaden. Ein großer Vorteil ist, dass er wenig Ausdauer verbraucht. Beim Abfeuern sollte man immer in Bewegung bleiben und darauf achten nicht von Gegnern umzingelt zu werden. Rücken feindliche Spieler auf, weicht man selbst zurück während man weiterschießt. Ziehen sich die Gegner zurück rückt man selbst nach. Aber auch hierbei gilt: Darauf achten, dass sich möglichst alle feindlichen Spieler vor einem befinden. Hat man plötzlich Gegner neben oder sogar hinter sich: Schattenmantel, zurückziehen und neu (und vor allem besser) positionieren.
Häufig umlaufe ich einzelne Gegner auch um es ihnen schwieriger zu machen mich zu treffen.

Pfählen
Die Fähigkeit „Pfählen“ ist mein Finisher, der auch hochstufigen  Spielern in der Regel den Rest gibt, denn er richtet bei Zielen, die weniger als 25% Leben haben 300% Schaden an. Durch das Morphen von Assassinenklinge zu Pfählen wird die Fähigkeit zu einem Distanzangriff. Da die Reichweite jedoch lediglich 20 Meter beträgt muss man gefährlich nahe an den Gegner ran. Sind noch weitere gegnerische Spieler in der Nähe ist das schon ein gewisses Risiko. Daher sollte man den Angriff so schnell wie möglich erfolgreich beenden und sich mit dem Schattenmantel zurückziehen. Dies gilt auch, wenn der Angriff fehlschlägt, weil das Ziel sich zum Beispiel heilt oder geheilt wird.

Gezielter Schuss:
Die ist in der Regel mein Eröffnungsangriff wenn ich mich einem Gefecht nähere. Nach Möglichkeit wird der Gezielte Schuss aus dem Schleichmodus aktiviert. Es ist der stärkste Angriff mit dem Bogen. Außerdem hat er die größte Reichweite. Der Nachteil liegt darin, dass er zwei Sekunden „Zauberzeit“ benötigt, bis er abgeschossen wird.
Der Gezielte Schuss eignet sich aufgrund seiner großen Reichweite auch um von Burgmauern auf Belagerer herabzuschießen. Umgekehrt ist es schwieriger, da sich Verteidiger auf Burgmauern schnell hinter den Mauern verstecken können. Versuchen kann man´s trotzdem um zumindest die Verteidigung zu stören. Wichtig: Nach jedem Schuss: Zurück in den Schleichmodus und Position verändern.
Auch für Hinterhalte setze ich den Gezielten Schuss aus dem Schleichmodus als Eröffnung ein und setze dann mit Giftschüssen nach bevor ich den Hinterhalt mit Pfählen beende.

Der Ultimate:
Bisher habe ich nichts zu meinem Ultimate gesagt. In der Regel wird einem empfohlen „Verschlingende Finsternis“ hierfür zu verwenden. Das ist allerdings Blödsinn. Im PvE ist dieser Skill perfekt. Er ist sowohl gegen mehrere Gegner als auch gegen starke Bossgegner einsetzbar und kann oft kampfentscheidend sein. Im PvP sind die Kämpfe bewegungsreicher. Dort ist auch kaum ein Spieler so doof in dem für ihn ungünstigem Bereich stehen zu bleiben. Außerdem hast du sowieso ein Problem, wenn Gegner soweit kommen, dass sie sich in der Reichweite der „Verschlingenden Finsternis“ befinden. Dieser Ultimate wird dich dann kaum retten.

Nein, es gibt für Nachtklingen einen viel besseren Ultimate mit dem man auch was im PvP anfangen kann. Das ist der Seelenschlag aus den Offenen-Welt-Skills. Dieser hat eine Reichweite von 28 Metern, richtet sehr hohen Schaden an und ist somit für Fernkämpfer perfekt geeignet. Der Schaden ereignet sich über 2,8 Sekunden. In dieser Zeit darf man selbst nicht getroffen werden, der Gegner oder man selbst außer Reichweite gehen oder ein Hindernis zwischen dir und dem Gegner gelangen. Sonst endet der Effekt und der Schaden und der Einsatz des Ultimate ist mehr oder weniger vergeudet. Dies muss man bedenken bevor man ihn einsetzt.

Ok. Das sind meine Fähigkeiten. Es lassen sich natürlich andere sinnvolle oder vielleicht sogar sinnvollere Kombinationen finden. Ich spiele mit dieser Fähigkeitsleiste erfolgreich (mal mehr mal weniger:-) ).

Jun 292014
 

Viele Nachtklingen-Spieler beschweren sich ja, dass die Nachtklinge im Vergleich zu den anderen Klassen ziemlich „schwach auf der Brust“ ist. Und, ja, es stimmt. Als Nachtklinge kann man innerhalb von 1 – 2 Sekunden um die Ecke gebracht werden. Zumindest wenn´s dumm läuft.
Allerdings falsch ist die Aussage, dass man als Nachtklinge im PvP nichts „reißen“ kann bzw. man schlichtweg chancenlos ist. Man könnte höchstens sagen, dass es (vor allem) im PvP recht anspruchsvoll ist eine Nachtklinge zu spielen. Kaum Heilfähigkeiten, geringe Rüstungsqualitäten, kaum Magieresistestenz … Gründe warum unsere Nachtklinge schnell ins Gras beißt, gibt es viele. Und dann, dieser verdammte Klauenangriff der Drachenritter. Wer kennt ihn nicht?

Und jetzt komme ich, und behaupte, dass man als Nachtklinge eine gewaltige Bereicherung für seine Fraktion sein kann, dass man auch in einem Belagerungskampf lange, lange überleben kann. Selbst dann, wenn man noch in der Levelphase und somit noch kein Veteran ist.

Der größte Fehler, den man machen kann, ist der, die Nachtklinge wie einen Tank zu spielen. Sich Hals über Kopf ins Getümmel zu stürzen. Meines Erachtens hat eine Nachtklinge im Nahkampf nichts verloren. Zu heftig sind die Schäden (z.B. Flächenschäden), die dort ausgeteilt werden. Das macht die Nachtklinge mit mittlerer Rüstung nicht lange mit. Oder genauer gesagt: Höchstens ein paar Sekunden. Wenn ein oder mehrere Gegner deine Nachtklinge dann noch ins Visier nehmen, ist sowieso Schluss. Wer als Nachtklinge unbedingt in den Nahkampf möchte, sollte sich eine schwere Rüstung anlegen und seine Fertigkeitspunkte in die dortigen passiven Fähigkeiten legen.

Für alle anderen ist es wichtig sich auf den Fernkampf zu konzentrieren. Wer mittlere Rüstung trägt, sollte sich einen Bogen schnappen. Nur mit dem Bogen hat man die nötige Reichweite und und das nötige Schadenspotenzial um im PvP war bewirken zu können. Wer gerade keine Skillpunkte für diese Waffe übrig hat, kann auch alternativ auf die „Verborgene Kling“ bzw. dessen Morph „Fliegende Klinge“ zurückgreifen, wenn bisher „Beidhändig“ gespielt und geskillt wurde. Wer als Nachtklinge jedoch häufig PvP spielen möchte sollte zumindest langfristig dort auf „Bogen“ umsteigen, da man mit dieser Waffe geringere Ausdauerkosten, höheren Schaden und eine größere Reichweite hat (z.B. mit dem Präzisionsschuss).

Wer sich als Nachtklinge auf den Fernkampf konzentriert braucht vor allem ein Gefühl für eine optimale Positionierung, einen guten Überblick und einen Notfallplan, wenn man angegriffen wird.

Im Optimalfall nähert man sich dem Kampf bzw. dem Gegner im Schleichmodus. Man sollte die größtmögliche Distanz zwischen sich selbst und dem Ziel haben und keine (zumindest sichtbare) Gegner in unmittelbarer Nähe haben. Wer den passiven Schattenskill „Erfrischende Schatten“ geskillt hat, aktiviert „Schattenkleid“ und sorgt so für eine erhöhte Ausdauerregeneration. Hast du bereits den Präzisionschuss erlernt, kannst du eine ordentliche Distanz einhalten. Mit Giftschuss musst du näher ran, was natürlich etwas gefährlicher ist.

Der erste Angriff erfolgt immer aus dem Schleichmodus aus der größtmöglichen Distanz. Nun liegt es an dir bzw. an der Situation, ob du wieder in den Schleichmodus zurückgehst um erneut höheren Schaden (z.B. mit einem erneuten Präzisionsschuss) machst, oder ob du mit schnellen aber schwächeren Giftschüssen nachsetzt.

Nähert sich dir ein einzelner gegnerischer Spieler, verdrückst du dich. Wie du das machst, erfährst du in Teil 2 dieser Reihe. Ist der Gegner allerdings schon geschwächt und flüchtet oder er befindet sich in einem Kampf mit einem Kollegen, stürmst du auf ihn mit Giftpfeilen zu. Sobald er unter unter 25% Lebensenergie hat, knallst du ihm so lange „Assassinenklinge -> Pfählen“ rein bis er ins Gras beißt. Dabei musst du jedoch immer das Umfeld beobachten, um nicht plötzlich von Gegnern umzingelt zu sein.

Aus dem Geschriebenen geht hervor, dass ich bei den Bogenfähigkeiten nur zwei Fähigkeiten einsetze: Giftpfeil->Giftschuss und Präzisionsschuss->Tödlicher Pfeil. Eventuell kann man noch Pfeilsalve->Pfeilhagel (Flächenschaden) einsetzen, lohnt sich aber nur, wenn sich wirklich viele Gegner auf engem Raum sich befinden, und diese noch Schaden von anderen Spielern sich einfangen. Der Schaden ist eigentlich zu gering. Diese Fähigkeit habe ich nur eingesetzt, um die Zeit zu überbrücken, bis ich den Präzisionsschuss freischalten kann.
Trennschuss und Pfeilfächer kann man vergessen. Wenn man diese Fähigkeiten braucht ist es meist eh zu spät, da Gegner zu nahe an einem dran sind, und man sich spätestens jetzt verdrücken sollte, wenn man noch eine Gelegenheit dazu hat. Retten wird dich keine dieser Fähigkeiten.

Ok. Das waren mal ein paar Gedanken zur Nachtklinge im PvP. Im zweiten Teil dieser Serie wird es darum gehen, sich im Notfall (was sehr, sehr häufig vorkommt) zu verdünnisieren, bevor man das Zeitliche segnet.

 

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